Home Leave

Bam, bam, bam – wir fahren wieder ham!

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Vom 30. Juli bis 13. August (Papa) bzw. 19. August (Mama und Franzi) sind wir wieder auf Heimaturlaub in Deutschland.

Wer sich mal treffen möchte, meldet sich

Veronika: 0173-3686359
Stefan: 0176-22003420

Bis bald!

Schon wieder Neujahr!

Grad erst den Silvesterkater auskuriert (wobei der aufmerksame Leser jetzt einwenden wird, dass wir doch auf Koh Samui vergleichsweise nüchtern und früh ins Bett gegangen sind) und schon ist wieder ein Neujahrsfest, das gefeiert werden muss. Das Chinese bzw. Lunar New Year. Der Kalender meint es dieses Jahr sehr gut mit uns und beschert uns durch zwei Feiertage am Montag und Dienstag ein langes Wochenende. Zufällig fällt das dieses Jahr auch mit dem Fasching in Deutschland zusammen.

Nach dem Jahr des Pferdes (2014), der Ziege (2015) ist es in den kommenden 12 Monaten das Jahr des Affen.

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Wer sich für die chinesischen Tierkreiszeichen interessiert, findet hier eine schöne Zusammenstellung über die Bedeutungen, Glückszahlen, Karriereaussichten und auch einen Rechner, in dem man sein eigenes Sternzeichen berechnen kann. Ich bin ein Dragon, Veronika ein Rooster und Franziska ein Horse…

Wie immer geht’s natürlich bei den Chinesen um Geld, Reichtum, Erfolg. Alles, was diesem Mammon förderlich ist, wird dann getan – auch wenn es noch so doof erscheint. Ein paar der Bräuche hatte ich letztes Jahr im einem Blog-Beitrag schon erwähnt: die roten Umschläge mit ein paar neuen 2-Dollar-Scheinen, der Frühjahrsputz, das Zurückzahlen der Schulden, etc.

Besonders interessant ist der Brauch, an einem bestimmten Tag, dem Farmers’s Day oder Li Chun am 4. Februar) in einem bestimmten Zeitfenster Geld aufs Konto einzuzahlen. Das bringt dann nämlich angeblich auch Reichtum (ich denke, es sollte letztlich im Idealfall mehr sein als das, was man einzahlt). Da stehen sie dann in langen Schlangen vor dem Bankschalter… Nicht alle Singapurer finden das toll, v.a. nicht diejenigen, die nur selbst schnell Geld abheben wollen.

Leider war das Wetter am langen Wochenende sehr schlecht, da wir immer noch in der Regenzeit sind. Wir waren trotzdem am Tag 1 von Chinese New Year beim sog. River Hongbao, einem seit 1986 stattfindenen Chinese New Year-Festival an der Marina Bay und am Singapore River. Eine Nachbarin von uns, die am Vorabend schon dort war, hat es „Chinesen-Kirmes“ genannt. Eigentich trifft es das ganz gut. Neben ein paar Attraktionen für Kinder und mehreren Bühnen mit Musikdarbietungen gibt es dann natürlich (Singapur!) auch eine sehr gelungene Food Street mit Essen aus allen Teilen Asiens. Richtig schön wird es nach Einbruch der Dunkelheit, wenn alles bunt beleuchtet ist. Und über allem wacht der übergroße Fortune God…

Hier ein paar Eindrücke:

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Wir wünschen Euch in guter alter Marc Zuckerberg-Manier ebenfalls Gong Xi Fa Cai oder ein gutes neues Jahr! Franziska heißt aber weiterhin mit zweitem Namen Maria und kriegt keinen chinesischen Vornamen…

Weihnachten und Neujahr auf Koh Samui

Da wir ja dieses Weihnachten beschlossen haben, uns den Heimflug in die Kälte zu schenken (wobei, so kalt war es ja anscheinend gar nicht), haben wir nach einem Alternativziel gesucht. Unsere österreichischen Freunde, ebenfalls mit Kleinkind, haben sich gerne angeschlossen und nach einiger Suche (denn Weihnachten ist es auch hier nicht günstig, zu verreisen), ist unsere Wahl auf Koh Samui gefallen und wir haben uns dort für eine Woche ab dem 1. Weihnachtsfeiertag in einem Ferienhaus einquartiert. Koh Samui hat eine recht komfortable Anreise mit wenig Transferzeit und unser Apartment war auch nicht weit weg vom Flughafen.

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Urlaub Koh Samui 01.01.16_059 (Large)Relax! Ein seltenes Bild.

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Urlaub Koh Samui 01.01.16_082 (Large)Franzi etwas skeptisch – aber auf dem Arm von Papa kann man sich schon reinwagen

Urlaub Koh Samui 01.01.16_036 (Large)Kinderarbeit, in Thailand leider keine Seltenheit

Urlaub Koh Samui 01.01.16_087 (Large)Anstrengend ist das alles!

Wir waren noch nicht auf Koh Samui und haben in diesem Urlaub auch nicht sehr viel von der Insel gesehen – der übliche Tagesablauf: Frühstück, Strand, Pool, Mittagessen, Naptime für Klein und Groß, Strand, Abendessen, Bettigehen und danach noch ein bisschen „Erwachsenenabend“. Unsere Freunde haben ihre Maid mitgenommen, was natürlich in einem Ferienhaus sehr praktisch ist, weil sie sich ein bisschen um die Küche gekümmert hat und vor allem abends auf die Kinder aufgepasst hat. Unser Haus lag ein wenig ab vom Schuss, aber einige Restaurants (sogar sehr nette, die wir allerdings erst etwas spät entdeckt haben) und ein Supermarkt waren in der Nähe. Der Strand war sehr schön ruhig und für die Kleinen gut geeignet, wobei Franzi immer noch kein wirklicher Sand-Fan ist. Vielleicht kommt das ja noch.

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Urlaub Koh Samui 01.01.16_068 (Large)Wer hat die Kokosnuss geklaut?!

Etwas negativ (dafür kann Koh Samui aber nichts) war nur, dass ich und Franzi krank geworden sind. Ich habe die Erkältung schon aus Singapur mitgebracht und Franzi hat dann auch einen Tag lang Fieber gehabt und gehustet. Richtig schlimm war es nicht, aber meine Urlaubsstimmung hat es doch getrübt!

Stefan und Carola haben aber dann noch einen Tauch-Trip unternommen (die haben also mehr gesehen) und ich war auch nochmal auf einem Erkundungsspaziergang in der nächstgrößeren Stadt.

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Außerdem haben wir einen netten Abend im Fisherman’s Village, einer Strandpromenade mit Kneipen und Shops (aber recht angenehm) verbracht, bei dem sogar die Kids dabei waren und sich verhältnismäßig gut betragen haben.

Urlaub Koh Samui 01.01.16_049 (Large)Mango Sticky Rice – the best!! Riesenportion mit einer ganzen Mango drauf.

Urlaub Koh Samui 01.01.16_008 (Large)Nochmal Sticky Rice in der scharfen Variante mit BBQ Chicken Wings und Mango Salat

Urlaub Koh Samui 01.01.16_072 (Large)Zwei Tage vor Abflug haben wir dann auch die gute Kaffeebude gefunden… davor waren wir mit Koffein gefährlich unterversorgt!

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Urlaub Koh Samui 01.01.16_076 (Large)Sunshine, Baby.

Silvester haben wir auch entspannt mit einem großen Thaifood-Gelage, diversen Cocktails und Beobachten von Feuerwerk aus der Ferne verbracht… Man wird ja älter und die Mäuse sind trotz Neujahr um 6 wach… hätte man sich früher auch nicht vorstellen können.

Alles in allem eine supertolle Woche und wenn man sich in Koh Samui nicht die großen Resorts aussucht, gibt es auch genug „echtes“ Thailand.

Jahresrückblick 2015

Nun ist es ja bereits einige Zeit her seit meinem letzten Blogeintrag – seitdem hat sich einiges getan. Das Jahr ist wie im Flug vergangen, was wohl auch an der fehlenden Orientierung durch Jahreszeiten liegt. Frühling, Sommer, Herbst und Winter ist hier fast gleich 😉

Zunächst mal zum unbestrittenen Hauptdarsteller in unserem Leben – Franzi hat sich dieses Jahr vom Baby zum Kleinkind „ausgewachsen“ und mittlerweile ist nichts mehr vor ihr sicher. Kaum zu glauben, letztes Weihnachten war sie noch ein Krabbelkind! Gut, dass wir keinen Christbaum haben, denn das wäre wahrscheinlich etwas nervenaufreibend. Sie klettert sogar über Kinderschutzgitter und ihr Bettgitter, welches wir dann aus Sicherheitsgründen abmontiert haben. Tagsüber schlafen ist auch nicht ihr Ding, der Mittagsschlaf dauert gerade noch eine bis anderthalb Stunden. Dafür geht sie abends aber auch bereitwillig ins Bett und schläft bis morgens durch. Momentan sind wir meistens vormittags auf einem Spielplatz, nachmittags im Pool oder bei einem sog. Playdate. Ab Februar nächsten Jahres wird sie halbtags einen Montessori-Kindergarten besuchen und dort in der Playgroup hoffentlich nette Spielkameraden haben.

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Dann gab es ja im Februar auch noch einen weiteren „Neuzugang“ in unserer Familie. Beth (Elizabeth) unterstützt uns im Haushalt und passt auf Franzi auf – wir haben mit ihr rückblickend wirklich großes Glück gehabt und sind froh, dass sie bei uns wohnt. Sie ist 49 Jahre jung, kommt von den Philippinen und wir verstehen uns richtig gut mit ihr. Wir haben ja gezielt nach jemand mit mehr Erfahrung (v.a. mit kleinen Kindern) gesucht und man merkt, dass sie Spaß mit Franzi hat. Für Franzi ist sie eine dritte Bezugsperson, wenn die Mama aus dem Haus geht, gibt es beispielsweise keine Tränen. Es ist natürlich auch vor allem aus deutscher Sicht ein wahnsinniger Luxus, so viel Hilfe zu haben und wir versuchen, uns dessen immer bewusst zu sein.

Stefan hat ja hier schon mehrfach von seinen Biketouren in Singapur berichtet. Mittlerweile hat er hier auch keine „Me-Time“ mehr, denn ich habe seit ein paar Wochen nun auch ein neues Rennrad und bin schon ein paar Mal mitgefahren. Und es macht tatsächlich viel Spaß und die Bike-Gang ist auch sehr nett. Eine gute Gelegenheit, was „ohne Kind“ zu unternehmen und neue Ecken von Singapur zu erkunden.

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Bei mir hat es ja trotz intensiver Bemühungen bisher nicht mit einem lokalen Job geklappt, was auf Dauer relativ frustrierend war. Allerdings habe ich nun auch in eine andere Richtung weiter gearbeitet und ein eigenes kleines Unternehmen gegründet – www.sundaykids.sg. Unter diesem Label stelle ich mit Hilfe von zwei Singapurer Damen Kinderwagenauflagen und -Accessoires her, das ist in Singapur meiner Meinung nach eine Marktlücke, da die Kids im Kinderwagen viel schwitzen und die Auflagen der Kinderwagen-Hersteller aus Synthetikstoffen und schlecht waschbar sind. Zusätzlich sind meine Auflagen natürlich auch noch ein Hingucker 😉 Das Business läuft erst seit Oktober und die ersten Monate waren recht vielversprechend, vielleicht ist das also durchaus eine Alternative und außerdem bleibt immer noch Zeit für Ausflüge mit Franzi, denn gearbeitet werden kann auch, wenn sie schon im Bett ist.

Schaut doch mal auf meiner Webseite vorbei, meinem Etsy-Shop oder auf meiner Sunday Kids-Facebook-Seite. Vielleicht verkaufe ich auch bald über die in Deutschland bekanntere Plattform Dawanda, um die deutsche Kundschaft besser zu bedienen.

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Dann hatten wir dieses Jahr auch noch einige Besuche – Stefans Vater, meine Mutter mit meiner Patentante, mein Vater und Regina, Stefans Cousin und einige weitere Freunde waren bei uns, was uns die Gelegenheit gegeben hat, weitere Attraktionen von Singapur zu erkunden und unsere neue Heimat „herzuzeigen“.

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Und im Januar und August waren wir auch in Deutschland – krasse temperaturmäßige Gegensätze, im Januar bei ziemlichen Minusgraden und im August bei ähnlich heißem Wetter wie in Singapur. Den Home Leave im August haben wir sehr genossen – es war fast so, als wären wir nie weggegangen und wir hätten geradewegs in unsere Wohnung in der Steinstraße zurückfahren können.

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Im Herbst gab es dann noch den sogenannten „Haze“, giftigen Rauch durch die Brandrodung von Wald- und Sumpfgebieten in Indonesien, der dieses Jahr besonders schlimm war und über zwei Monate ganz Südostasien geplagt hat. Wir hoffen, dass das nun mit der Regenzeit erledigt ist und dass die Feuer dort unten nicht wieder aufflammen, was die Medien allerdings bereits vorausgesagt haben.

Ansonsten seid Ihr ja durch den Blog einigermaßen auf dem Laufenden, was hier das Jahr über so passiert ist. Unsere Weihnachtsfotos von der Orchard Road sind auch online – so ist Weihnachten eben hier, ein Mix aus Kitsch und Konsum, wie eigentlich überall 😉 Heute werden wir noch ins Krippenspiel mit Franzi gehen, danach gibt es dann das traditionelle Weihnachtsessen von meiner Oma (Sauerkraut und Würstl mit Erbsenpüree), Geschenke und eine Skype-Runde mit den Großeltern. Morgen fliegen wir dann ganz untraditionell nach Koh Samui mit Freunden und deren gleichaltriger Tochter und werden dort noch die restlichen Feiertage und Silvester unter Palmen verbringen.

Auf ein ebenso ereignisreiches Jahr 2016!

Eure Vroni (mit Stefan und Franzi)

Schnuck – Der Bademeister

Der kleine Schnuck hat sich mittlerweile zu einer richtigen Wasserratte entwickelt und genießt seine beinahe täglichen Pool-Ausflüge.

Grund genug, um die Fortschritte mal im Video festzuhalten (Musik: Dendemann – Endlich Nichtschwimmer, Die Pfütze des Eisbergs, 2006):

[vimeo 139221217 w=580&h=280]

 

Nachtrag:
Wegen weiterhin andauerndem GEMA- und Youtube-Zwist bei Videos mit urheberrechtlich geschützter Musik habe ich das Video bei Vimeo.com gehostet. Bei Youtube gäbe es in Deutschland leider nur diesen Schirm hier zu sehen:

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Auf Heimaturlaub bei den Großeltern in Deutschland! München/Taufkirchen, Kenzingen und Oberschneiding. Von morgen bis Mitte August. Ganze 3 Wochen.

Wer sich mal mit mir treffen möchte, kann meine Eltern ja mal spontan anrufen:

Mama: 0173-3686359
Papa: 0176-22003420

Oder Ihr chattet die einfach auf Whatsapp an. Die starren eh den ganzen Tag in ihre Smartphones…

Also, schönen Urlaub!

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Eure Franzi

Update von Franzi

Franzi hat eine Musik-CD mit deutschen Kinderliedern geschenkt bekommen und findet sie ziemlich gut!

Wir haben ihr übrigens diese Dance-Moves nicht vorgemacht, die Choreografie hat sie sich ganz allein ausgedacht.

Franziskas Erster Geburtstag

Franzi ist ja mittlerweile stolze 1!!! Jahre alt und der erste Geburtstag wurde natürlich auch ein bisschen gefeiert!

DSC01104Alles da: Kuchen, Geschenke, Blümchen, Kerze… Nur die Hauptperson fehlt noch.

Da ist sie!

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Das ist aber interessant… man würde es gerne anfassen! Happy Birthday, Schnuck!

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Franzi isst Geburtstags“kuchen“ (Bananenmuffin. Wir versuchen, den Zucker noch von ihr fernzuhalten. Klappt immer weniger gut).

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Beim Geschenke-Auspacken muss die Mama noch helfen. Auch beim Vorlesen der Geburtstagskarte von Oma.

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DSC01145Eine Sortierrolle von Oma. Kommt gut an! (Stichwort „Das Runde muss ins Eckige!“).

DSC01158Das Geburtstags-Outfit.

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(Für die Muttis gab es auch was.)

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Parteyyy! Mit Franzi & Friends.

Insgesamt ganz schön anstrengend, so ein Geburtstag! Franzi war abends erledigt und die Eltern auch. Mal sehen, wie das die nächsten 10-12 Jahre so ablaufen wird…

 

Bollywood Veggies

Neulich waren haben wir mal einen Ausflug in das „andere“ Singapur gemacht, in das vergleichsweise ländliche. Das lockt woanders vermutlich keinen hinterm Ofen hervor, aber wenn man in einem Stadtstaat lebt, der unheimlich dicht besiedelt ist, findet man ein bisschen unberührtes Grün doch schon sehr nett.

Im Nordwesten der Insel gibt es diesen Streifen namens Kranji mit verschiedenen Farmen, die Gemüse anbauen, Frösche und Fische züchten. Auch eine Ziegenfarm ist dabei, wo man täglich beim Melken zuschauen kann. Und sogar eine Krokodilfarm. Die Bauern dort haben sich zu einem Verbund zusammengeschlossen, organisieren hin und wieder einen gemeinsamen Markt und sorgen dafür, dass man mit einem Shuttlebus in diesen relativ schlecht angebundenen Teil Singapurs fahren kann.

Die bekanntest Farm in Kranji ist wohl Bollywood Veggies. Auf ihrer Webseite und auf einem nicht zu übersehenden Schild am Eingang nennen sie sich ganz bescheiden „Paradise on Earth“. Das ist vielleicht etwas hochgegriffen, aber nett ist es dort schon. Und man kann auch gut und gesund dort essen (weil nur selbstangebautes Gemüse verkocht wird).

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Bisher bin ich an Kranji und Bollywood Veggies immer nur auf meinen Rennradtouren vorbeigefahren. Diesmal haben wir uns ganz bewusst an einem Sonntagmorgen dafür Zeit genommen. Leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite, aber gleich nach unserer Ankunft konnten wir uns noch trockenen Fußes einer geführten Tour anschließen, wo sie dem Städter erzählen, wo das Gemüse herkommt. Wobei das auch für ein Landei wie mich schon interessant ist: Wer hat schon mal einen Mangobaum gesehen? Wer weiß, wie Avocados wachsen? Wie Chilis angebaut werden? Papaya?

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Vor allem Franzisa hat sich im „Paradies auf Erden“ austoben können. Und eine Singapurer Omi hat sie gleich so ins Herz geschlossen, dass wir sie ein paar Minuten für Fotos mit ihrer Family „ausleihen“ mussten. Ein neues Geschäftsmodell für uns?

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Als dann der Regen kam, haben wir uns gemütlich unters Dach verzogen und uns kulinarisch die Zeit bis zur Abfahrt des nächsten Shuttlebus vertrieben.

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Und einen Sinnspruch haben wir dann auch noch mitgenommen aus dem „Paradies“:

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